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Sechs Jahre Apple Silicon

MacBook Pro: So haben sich die Preise seit dem ersten M1 entwickelt

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Mit dem neuen MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay erreicht Apple preislich neue Höhen. Mindestens 3.299 Euro kostet die 14-Zoll-Version, bei 16 Zoll werden 3.899 Euro fällig. Doch wie haben sich die Preise seit dem Wechsel auf eigene Prozessoren entwickelt? Wir haben Apples Preisgestaltung seit 2020 angeschaut. Dabei zeigt sich, dass die Geräte über die Jahre keineswegs kontinuierlich teurer geworden sind.

Macbook Pro Touch Finger

Vom M1 bis M6: Die günstigsten MacBook-Pro-Modelle

Den Anfang machte im November 2020 das 13-Zoll-MacBook-Pro mit M1. Apple verlangte damals mindestens 1.412,45 Euro. Der ungewöhnliche Betrag erklärt sich durch die vorübergehend auf 16 Prozent reduzierte Mehrwertsteuer. Seitdem haben sich die Einstiegspreise wie folgt entwickelt:

  • M1 (2020, 13 Zoll): 1.412,45 Euro
  • M2 (2022, 13 Zoll): 1.599 Euro
  • M3 (2023, 14 Zoll): 1.999 Euro
  • M4 (2024, 14 Zoll): 1.899 Euro
  • M5 (2025, 14 Zoll): 1.799 Euro
  • M5 (2025, 14 Zoll): 1.899 Euro (ab März 2026)
  • M5 (2025, 14 Zoll): 2.199 Euro (ab Juni 2026)
  • M6 (2026, 14 Zoll): 2.299 Euro

Die Zahlen zeigen zunächst einen deutlichen Anstieg, anschließend aber auch sinkende Einstiegspreise. Der nächste große Sprung erfolgte allerdings nicht erst mit dem M6: Aufgrund der Speicherknappheit und gestiegener Komponentenkosten erhöhte Apple bereits im Juni 2026 die Preise deutlich. So verteuerte sich das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 von 1.899 auf 2.199 Euro. Mit dem neuen M6-Modell kommen weitere 100 Euro hinzu. Allerdings sind die Geräte nur eingeschränkt vergleichbar: 2023 verschwand das kleinere 13-Zoll-Modell aus dem Sortiment. Zudem haben sich Leistung und Ausstattung über die Jahre erheblich verbessert.

Macbook Pro Preisverlauf Basismodelle

Die Pro-Modelle werden deutlich teurer

Ein aussagekräftigeres Bild liefern die leistungsstärkeren 14- und 16-Zoll-Modelle mit Pro-Chips. Diese wurden erstmals im Oktober 2021 vorgestellt. Hier die jeweiligen deutschen Einstiegspreise:

  • M1 Pro (2021): 2.249 / 2.749 Euro
  • M2 Pro (2023): 2.399 / 2.999 Euro
  • M3 Pro (2023): 2.499 / 2.999 Euro
  • M4 Pro (2024): 2.399 / 2.899 Euro
  • M5 Pro (März 2026): 2.499 / 2.999 Euro
  • M5 Pro mit OLED (2026): 3.299 / 3.899 Euro

Beim Vergleich zwischen 2021 und den neuen OLED-Modellen ergibt sich damit eine Preissteigerung von knapp 47 Prozent für das kleinere und rund 42 Prozent für das größere MacBook Pro. Das ist deutlich mehr als die allgemeine Teuerung in Deutschland während dieses Zeitraums.

Macbook Pro Preisverlauf Pro Modelle

Speicherknappheit und teureres Touchdisplay

Der deutliche Preisanstieg im Jahr 2026 ist allerdings nur teilweise auf das neue OLED-Display zurückzuführen. Wie schon erwähnt, hatte im Juni Apple aufgrund der Speicherknappheit und gestiegener Komponentenkosten die Preise angehoben. Das im März vorgestellte 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro verteuerte sich dadurch von 2.499 auf 2.899 Euro. Beim 16-Zoll-Modell stieg der Preis von 2.999 auf 3.399 Euro. Für die neuen OLED-Modelle verlangt Apple nochmals 400 beziehungsweise 500 Euro mehr. Gegenüber den ursprünglichen Einführungspreisen vom März ergibt sich damit ein Gesamtaufschlag von 800 beziehungsweise 900 Euro.

Gleichzeitig ist die Ausstattung über die Jahre deutlich gewachsen. Während das MacBook Pro mit M1 Pro bei 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD startete, bieten die aktuellen M5-Pro-Modelle mindestens 24 GB und 1 TB. Auch Rechenleistung, Kameras und weitere Komponenten wurden erheblich verbessert. Die neuen OLED-Varianten ergänzen dies um ein überarbeitetes Design mit Touchbedienung und weiteren Funktionen, setzen allerdings auf dieselben M5-Pro- und M5-Max-Chips wie die regulären Modelle. Unser Vergleich zeigt damit, dass nicht allein neue Technik, sondern auch gestiegene Komponentenkosten die Preise nach oben treiben. Wer auf das Touchdisplay verzichten kann, findet bei Apple weiterhin günstigere Alternativen mit vergleichbarer Rechenleistung.

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30. Okt. 2026 um 17:02 Uhr von Ben Fehler gefunden?


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  • Diese Speicherkrise ist echt ein Dilemma. Ich habe nicht drum gebeten, dass plötzlich alle Unternehmen ihre KI Rechenzentren massiv ausbauen. Auch benutze ich vielleicht nicht die Dinge die dadurch entstehen. Und doch muss ich am Ende massive Preise für neue Produkte bezahlen, weil da wo der Speicher für den Endverbraucher wirklich gebraucht wird, er dann zu teuer ist. Am Ende kann ich mir trotz anständigen Einkommen solche neuen Produkte nicht mehr leisten. Nicht nur von Apple. Ich merke das auch bei anderen Geräten mit einem „Computer“ drin.

    • Das tolle daran ist doch, dass Apple die Preise nicht mehr signifikant senken wird, egal wie die Speicherpreise zukünftig aussehen werden. Die Bereitschaft der Kunden ist ja eh weiterhin da und hier werden es noch so einige gut reden.

      • Denkst du wirklich? Damals als der Euro so viel wert gegenüber dem Dollar verloren hatte, hat Apple ja die Preise auch erhöht. Als dann irgendwann der Euro wieder wert gewonnen hatte, hat Apple all seine Preise auch wieder gesenkt.
        Ich hoffe bei der Speicherkrise werden sie es auch so machen.

    • Die Speicherkrise gibt’s wohl nur bei Apple, da kosten 512GB mehr als bei Mitbewerbern ein ganzes NB mit 1TB.
      Der Gewinn den Sie ständig erzielen und übertreffen, kommt wohl davon das Sie am Hungertuch nagen.

      • Vielleicht guckst du dich mal am Markt um, bevor du sowas behauptest. Bei Dells Pro Laptops kostet zum Beispiel ein RAM Upgrade von 16 auf 128 GB (6400 MTs non-EEC CAMM2, also erheblich langsamer als bei Apple) satte 6095,18 Euro.
        Ein Upgrade von 512 GB auf 1 TB SSD kostet bis zu 967,47€. 4 TB liegen als Upgrade bei 5801,25 Euro.
        Die Preise bei der Konkurrenz sind bereits Ende letzten Jahres komplett durch die Decke gegangen und das ist zwischenzeitlich noch schlimmer geworden. Apple war monatelang ein „Schnapper“ im Vergleich zur X86 Konkurrenz. Nachdem Apple nachziehen musste, sind halt nun alle teuer.
        Ich möchte auch nochmal zu bedenken geben, dass vor der Speicherkrise Lieferverträge von 3 Monaten bei Zulieferern Branchenstandard waren. Apple hatte hier bereits verhältnismäßig lange Verträge (weshalb sie so lange die Preise unten halten konnten). Aber die Hyperscaler haben buchstäblich den Markt leer gekauft, mit Verträgen jenseits der 12 Monaten und bis zu achtmal(!) höheren Preisgarantien, als sie sonst üblich waren.
        Klar, es gibt hier und dort noch „günstig“ (also vollkommen überteuert für das, was man bekommt) alten Rotz zu kaufen. Aber das kann man nicht mit aktueller High-End Hardware gleichsetzen.
        Hardware kaufen macht zurzeit keinen Spaß, egal bei welchem Hersteller.

    • Habe 09/2023 bei Amazon eine 512 GB SSD für 21,80 € zum normalpreis gekauft.
      Jetzt gibt es sie im Angebot mit 19% Preisnachlass für 75,90 € statt 93,36 €.
      Soviel zu den derzeitigen Speicherpreisen für Endverbraucher.

  • Man kann nur hoffen das Apple für die 47% ne ordentliche Klatsche bekommt.

    • Ist doch noch ok. HP hat bei uns die Gerätepreise verdoppelt, obwohl wir über 68.000 Geräte im Einsatz haben. Und da sprechen wir nicht über große SSDs oder Prozessoren. Von den Lieferzeiten ganz zu schweigen. Storagehersteller haben teilweise ihre Preise verdreifacht. Und für 2027 sind weitere Preissteigerungen angekündigt.

    • Mein Lenovo L16 von der Arbeit ist von 900€ auf 2300€ gestiegen 1zu1 identisch bis auf das Datum November 2025; 900€ Oktober 2026; 2300€

      • Hätte Apple die Preise genauso angezogen währe die Basisconfig jetzt wohl bei 5999€
        Also nicht nur einfach immer Jammern und sich mal um Alternativen bemühen. Ein Notebook mit der Performance + Akkulaufzeit und mit Alu Gehäuse statt Plastik wirst Du garantiert nicht zu dem Preis finden. Performance vieleicht aber als Plastebomber mit 1-1,5 Stunden Akkulaufzeit vielleicht. Scheinbar haben die Leute vergessen, dass die ProGeräte für ProUser sind. Den meisten hier reicht vermutlich ein Air mit Standardconfig ich benutz hier immernoch nen Mac Mini mit M2 Pro und 32GB RAM damit kann ich sogar 8K RAW Videos bearbeiten. Vermute mal das die Anforderung die wenigsten Leute hier haben.

  • Ich habe gerade mal „meine“ Konfiguration vom M4 MacBook Pro ausgerechnet. Ich hatte damals 4.400€ Listenpreis für 16″ und 1TB SSD. Das kostet jetzt 4.050, die Erhöhung trifft also nicht jede Konfiguration.

  • Danke für die Arbeit für diesen detailreichen Artikel! Sehr umfassend!

  • Wer kauft sich so ein überteuertes Produkt noch? Allmählich werde ich vom Fanboy zum absoluten Apple Hasser.

  • Wenn ich die Preise vom meine MacBookPro M! mit dem heute gleich ausgestattet Modell vergleich, kommen ich auf fast 2.000€ Mehrpreis – das bin ich bei weiten nicht mehr bereit, das für ein neues Notebook zu zahlen – auch wenn ich gut verdiene und es mir leisten könnte.
    Ich beobachte auch andere Hersteller, die ihre Preise auch anziehen mussten, aber Apple schlägt da gewaltig zu.

    Die nächste Preiserhöhung wird kommen, das Grundmaterial für Platinen wird knapp ( und somit deutlich teurer ) hab ich vor paar Tagen noch gelesen, da wird sämtliche Hersteller von Elektronik und erst Recht die Computerindustrie treffen.

  • Die ganze Speicherkrise geht einem als Consumer nur noch auf den Kecks. RAM komplett bodenlos, aber vor allem auch SSDs und selbst HDDs einfach nur daneben. Was soll das ganze? Wo soll das hinführen. DU kannst dir privat nichtmal ein NAS im Moment zusammenstellen.

  • Habt ihr @ifun die Möglichkeit, die Preise inflationsbereinigt darzustellen? Da waren ja Jahre mit 9% Inflationsrate dazwischen.
    Es dürfte dann immer noch ein Preisanstieg sein, aber so krass schaut er dann nicht mehr aus.
    Beispiel: der Einstiegspreis 1412 Euro aus 2020 ist heute 1730 Euro.
    Bei den Pro-Modellen ist es noch eklatanter: die 2249 aus dem Jahr 21 (14“) sind heute 2741. tatsächlich kostet das 14 ohne Touch dann inflationsbereinigt 150 Euro mehr. Angesichts der Speicherkrise nicht wirklich viel.

  • Mein erstes MacBook Pro (15“, 2013) hat 2000 € gekostet.
    Einige Geräte später, bin ich jetzt beim M5 Air gelandet. 950 € auf Amazon (direkt).

    Bei diesen ganzen Preissteigerungen sollte man nicht vergessen, dass das Air heutzutage auf dem Niveau (oder höher) vom früheren Pro spielt. (mein Laptop ist zu 99 % zugeklappt an einer Docking-Station (3 Standorte) angeschlossen)

    Das MacBook Pro ist auf einen ganz anderen Niveau als das Gerät früher…

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